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Arbeitsgebiete und Forschungsschwerpunkte

Der IPEM-Lehrstuhl konzentriert sich auf vier Kernthemen:

 

Industrie 4.0 für die horizontale Vernetzung von Produktionsstätten

Ein klassisches Dogma der Produktion ist, dass Produktionsstätte möglichst groß zu gestalten sind, um Skaleneffekte zu erzeugen. Aus Markt-, Flexibilitäts- und Risikomanagementgesichtspunkten bietet ein Produktionsnetzwerk mit verteilten, kleineren Produktionseinheiten einige Vorteile. Durch die intelligente Vernetzung von Produktionsstätten sollen Werksverbünde in die Lage versetzt werden, die Effizienz von großen Produktionsstätten zu erreichen.

 

Cyber Production Management Systems

Nach unserem persönlichen Alltag und dem Handel hält die digitale Transformation als nächstes Einzug in die Produktion. Dank durchgängiger Vernetzung erhält das Produktionsmanagement Echtzeitzugriff auf vielfältige Produktionsdaten, wodurch sich grundlegend neue Möglichkeiten der automatisierten Entscheidungsunterstützung ergeben. In der Folge führt dies zu neuen Managementaufgaben und -funktionen, sowie unter Umständen zu einem anderen Rollenverständnis des Menschen in der Produktion. Eine wesentliche Forschungsaufgabe ist die Neugestaltung der klassischen Managementmodelle im Hinblick auf die Fabrik der Zukunft.

 

Urbane Produktion

In den letzten Jahrzehnten wurden Produktionsstätten vielfach aus den Städten ausgelagert in Industriegebiete. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und zur stetigen Steigerung der Lebensqualität besteht der Bedarf an attraktiven Arbeitsplätzen in Wohnortnähe. Folglich stellt sich die Frage nach der Gestaltung industrieller Produktion in urbanen Räumen. Beispielsweise sind die logistische Anbindung und das Management von Emissionen in die Luft zu untersuchen.

 

Internationale Produktion

Dieses Themenfeld setzt sich mit der Planung und dem Management industrieller, internationaler Produktionsstätten und -prozesse auseinander. Dies umfasst die Standortplanung, -realisierung und den Anlauf der Produktion ebenso wie die Optimierung bestehender Produktionsprozesse und -systeme im internationalen Kontext. Es entsteht ein interessantes Spannungsfeld zwischen der kostensparenden internationalen Standardisierung der Produktion auf der einen Seite, und der notwendigen Berücksichtigung von nationalen, kulturellen bzw. lokalen Anforderungen auf der anderen Seite.