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Maschinenbau B.Sc.

Der Studiengang

Im Bachelor-Studiengang Maschinenbau werden grundlegende mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Fachkompetenzen vermittelt. Ein weiteres Ziel ist die Vermittlung von sozialen Kompetenzen bzw. Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Präsentations- und Moderationskompetenzen sowie die Fähigkeiten zur Nutzung moderner Informationstechniken. Eine Absolventin/ein Absolvent soll

  • im Sinne eines ersten berufsqualifizierenden Abschlusses zu ingenieurwissenschaftlicher Arbeit, zur kritischen Einordnung der ingenieurwissenschaftlichen Erkenntnisse und zu umweltbewusstem und verantwortlichem Handeln, auch im internationalen Rahmen, befähigt sowie
  • an die aktuellen Grenzen des Wissens- und Erkenntnisstandes im Fachgebiet des Maschinenbaus herangeführt werden, um das Studium in einem Master-Studiengang fortsetzen zu können.

Absolventen und Absolventinnen sind in der Lage, eine Ingenieurtätigkeit in Unternehmen des Maschinenbaus oder in anderen Bereichen der Wirtschaft auszuführen. Zudem können die Studierenden das Studium in einem Master-Studiengang fortsetzen können. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiums wird der akademische Titel Bachelor of Science, abgekürzt B.Sc., verliehen.

Studienverlauf

Wer über die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung gemäß § 49 Abs. 4 HG verfügt, oder wer sich in der beruflichen Bildung gemäß § 49 Abs. 6 HG qualifiziert hat, kann zum, Studium zugelassen werden. Darüber hinaus sind mindestens 4 Wochen (von insgesamt 8 Wochen eines) industrielles Grundpraktikum nachzuweisen.

In den ersten beiden Studienjahren sollen die Studierenden sich primär eine fundierte Basis durch theoretisches und anwendungsorientiertes Grundlagenwissen aus überwiegend Pflichtmodulen schaffen. Es ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Studiums. Im dritten Studienjahr bilden technische Vertiefungen und zwei Wahlpflichtmodule aus dem Bereich ingenieurwissenschaftlicher Anwendungen den Schwerpunkt des Studienplans. Sie erweitern den Grundlagenteil und erlauben ein individuelles Ausbildungsprofil entsprechend persönlicher Neigungen. Das Modul „Planungs- und Entwicklungsprojekt“ soll besonders die Teamfähigkeit fördern und greift damit die Ausbildung der „soft skills“ auf. Mit der Anfertigung der Bachelor-Arbeit weisen die Studierenden nach, dass sie innerhalb einer vorgegebenen Frist eine berufsfeldtypische Aufgabe auf dem neuesten Erkenntnisstand und mit wissenschaftlichen Methoden selbständig bearbeiten können.

Im Grundpraktikum lernen die Studierenden durch eigene handwerkliche Tätigkeit die Werkstoffe und ihre Bearbeitbarkeit kennen und erhalten im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten einen Überblick über Fertigungseinrichtungen und Fertigungsverfahren. In den Fachpraktika wenden die Studierenden ihr bereits erworbenes Ingenieurwissen in Projekten an, erwerben einen Einblick in das Zusammenspiel von technischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und internationalen Aspekten im Industriebetrieb und orientieren sich im Hinblick auf die Wahl ihres zukünftigen Arbeitsplatzes. Die Studierenden sollen dabei stets auch die soziale Seite des Arbeitsprozesses kennen lernen.

Berufsperspektiven

Allgemein besteht seit vielen Jahren ein Mangel an Ingenieuren mit Qualifikationen, die den Studiengängen der Universität Siegen entsprechen. Diese langfristige Einschätzung wurde auch in den letzten Jahren mit Konjunkturschwächen in der Industrie immer noch bestätigt. Die Ingenieur-Absolventen der Universität Siegen hatten in den letzten Jahrzehnten praktisch keine Schwierigkeiten, einen ausbildungsadäquaten Arbeitsplatz, sei es in der Industrie oder auch im Forschungsbereich, zu bekommen. 

Zu den wichtigen Wirtschaftszweigen der Beschäftigung der Absolventen gehören der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und der Bereich Metallerzeugung und Metallbearbeitung. Sowohl die Einschätzung von Unternehmen und Absolventen, die ihren Arbeitsplatz sofort nach Abschluss des Studiums oder auch vorher gefunden hatten, bestätigen den Bedarf an Ingenieuren mit Bachelor-Abschluss. Die Erfahrung zeigt zudem, dass ein großer Teil der erfolgreichen Bachelor-Absolventen auch den nachfolgenden konsekutiven Master-Abschluss anstrebt.