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Wirtschaftsingenieurwesen B.Sc.

Der Studiengang

Das Studium im Bachelor-Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ vermittelt eine allgemeine und sich ergänzende Ausbildung auf dem Gebiet des Maschinenbaus und der Wirtschaftswissenschaften. Es soll eine Doppelqualifikation auf diesen Wissensgebieten erreicht werden. Es handelt sich um den ersten Abschnitt eines konsekutiven Ingenieurstudiums.

Insgesamt soll das Bachelor-Studium unter Berücksichtigung der Anforderungen der Berufswelt den Studierenden die erforderlichen Grundkenntnisse, einschlägige Methoden und Fähigkeiten so vermitteln, dass sie sowohl zu einer selbstständigen Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur in Unternehmen des Maschinenbaus oder in anderen Bereichen der Wirtschaft als auch zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt werden. Ein Absolvent des Studiengangs erwirbt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss mit den Kenntnissen, die zu einer Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur befähigen. Gleichzeitig wird der Studierende auf vielen Teilgebieten an die aktuellen Grenzen des Wissens- und Erkenntnisstandes herangeführt, um das Studium in einem Master-Studiengang fortsetzen zu können. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor-Studiums wird der akademische Titel Bachelor of Science (Wirtschaftsingenieurwesen), abgekürzt B.Sc., verliehen.

Studienverlauf

In den ersten beiden Studienjahren sollen die Studierenden sich primär eine fundierte Basis für theoretisches und anwendungsorientiertes Wissen schaffen, das für den erfolgreichen Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums mit Doppelqualifikation Voraussetzung ist. Die angestrebte Doppelqualifikation führt zu einem relativ hohen Anteil von Pflichtmodulen. Im dritten Studienjahr sollen die Studierenden die erforderlichen Fachkenntnisse und praktische Fähigkeiten lernen, die eine erfolgreiche fachübergreifende und teamorientierte Berufstätigkeit im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens ermöglichen. Durch die Wahl von zwei Anwendungsfächern aus einem größeren Fächerspektrum und durch die Wahl einer Speziellen Betriebswirtschaftslehre können die Studierenden entsprechend ihrer persönlichen Interessen ein individuelles Ausbildungsprofil erwerben.Mit der Anfertigung der Bachelor-Arbeit weisen die Studierenden nach, dass sie innerhalb einer vorgegebenen Frist eine berufsfeldtypische Aufgabe auf dem neuesten Erkenntnisstand und mit wissenschaftlichen Methoden selbständig bearbeiten können.

Das vorgesehene Industriepraktikum soll einerseits den Einblick in die zukünftige Berufswelt eines Wirtschaftsingenieurs ermöglichen und andererseits zum Erwerb des theoretischen Wissens im Studium motivieren, um Fragestellungen der Praxis mit dem theoretischen Wissen in Verbindung bringen zu können.

Für das Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen müssen Studierende acht Wochen Grundpraktikum, das vorzugsweise zu Beginn des Studiums zu absolvieren ist, nachweisen. Hier soll der Studierende durch eigene handwerkliche Tätigkeit die Werkstoffe und ihre Bearbeitbarkeit kennen lernen sowie im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten einen Überblick über Fertigungseinrichtungen und Fertigungsverfahren erhalten. In weiteren 7 Wochen eines Fachpraktikums während des Studiums wenden die Studierenden ihr bereits erworbenes Ingenieurwissen in Projekten an, gewinnen einen Einblick in das Zusammenspiel von technischen, organisatorischen, wirtschaftlichen und internationalen Aspekten im Industriebetrieb und orientieren sich im Hinblick auf die Wahl ihres zukünftigen Arbeitsplatzes. Dabei sollen die Studierenden immer auch die soziale Seite des Arbeitsprozesses kennen lernen.

Berufsperspektiven

Die sehr guten Karrierechancen von Wirtschaftsingenieuren ergeben sich aus der interdisziplinären Ausbildung, die flexible Tätigkeiten ermöglicht. Arbeitsmarktstatistiken zeigen, dass selbst in konjunkturschwachen Zeiten die Nachfrage nach Wirtschaftsingenieuren gegeben ist.

Tätigkeiten in Schnittstellenbereichen wie im Produktionsmanagement und in der Logistik eignen sich in besonderem Maße für Wirtschaftsingenieure.

Weitere typische Einsatzgebiete sind: Konstruktion und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Controlling sowie Marketing und Vertrieb.

Arbeitgeber finden sich in der Industrie, in Unternehmensberatungen, im öffentlichen Dienst sowie in weiteren Wirtschaftszweigen. Der Breite der Ausbildung entsprechend ergeben sich vielfältige berufliche Tätigkeitsbereiche, in Konzernen, Großunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen oder als selbständiger Unternehmer.

Aus den Kooperationen in Forschungsprojekten und Praktika bieten sich hervorragende Einstiegsmöglichkeiten in die regionale und überregionale Wirtschaft für Absolventen unserer Universität.